Platzieren von Objekten im Lichtwürfel

Bei der Produktfotografie kommt es darauf an, die wichtigsten Details möglichst scharf abzubilden. Der Betrachter möchte ein einwandfreies Foto von einem Artikel sehen, den er Blindlinks kaufen würde. Um ohne Reflexionen und Schattenwurf ein hochwertiges Foto erstellen zu können, bieten sich Lichtwürfel förmlich an. Unabhängig von der Größe eines solchen Lichtzeltes, befindet sich im Inneren meist eine sogenannte Hohlkehle. Diese Hohlkehle wird in der Regel über einen Klettverschluss vorne an der Bodenöffnung des Zeltes und am hinteren Himmel des Lichtzeltes fixiert. Sinn und Zweck einer Hohlkehle ist es, dass die davor platzierten Objekte keinen Schattenwurf erzeugen und der Hintergrund fließend in das Unendliche verläuft.

Die Gegenstände, die zu fotografieren sind, sollten im Lichtzelt von beiden Seiten mittig platziert werden. Der vordere Abstand sollte so gewählt werden, dass das Objekt so weit nach hinten auf der waagerechten Hohlkehle gesetzt wird, kurz bevor diese ihre leicht gewölbte Steigung beginnt. Wird nun der durchscheinende Stoff des Lichtwürfels von beiden Seiten mit gleichmäßigem Abstand zur Leuchtquelle beleuchtet, so wird das Objekt im Lichtwürfel völlig freigestellt und ohne Schattenwurf fotografiert.


In welcher Höhe soll sich das Kameraobjektiv befinden?

In einem Lichtwürfel können die Objekte lediglich von vorne fotografiert werden. Wer durch den Objektivschlitz der vorderen Lichtwürfelabdeckung fotografieren möchte, hat wenig seitlichen Spielraum. Von daher sollten alle Produkte im Inneren des Würfels auch mittig ausgerichtet sein. Je nach Objekt kann es angebracht sein, dieses auf einem ansprechenden Sockel zu stellen. Wird beispielsweise Schmuck fotografiert, dann bietet sich eine mit einer kleinen Samtdecke bezogene Erhöhung an. So kommt auch das Kameraobjektiv näher an das Objekt, so dass man bei Bedarf sogar in den Makromodus wechseln kann. Ansonsten sollte die Höhe des zu fotografierenden Produkts so gewählt werden, dass es formatfüllend aufgenommen werden kann. Da der Betrachter möglichst viel vom Produkt sehen möchte, ist es besser, wenn das Objekt schräg von vorne fotografiert werden kann.

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Besondere Effekte durch Beleuchtung und zusätzliche Accessoires

Nicht immer ist es erwünscht, ausschließlich schattenfrei zu fotografieren. Müssen beispielsweise Münzen abgelichtet werden oder andere Gegenstände, bei denen die fein detaillierte Oberfläche zur Geltung kommen muss, dann kann man auf einer Lichtwürfelseite die Beleuchtung ein wenig abdecken oder den Bestrahlungswinkel verändern. Hierdurch kommt es im Inneren zu einer leichten Lichtveränderung mit ganz leichtem Schattenwurf, der die Oberflächenstruktur von Objekten hervorragend hervorhebt. Aber auch zusätzliche Accessoires, die nicht übermäßig vom Hauptmotiv ablenken, bieten sich an, um eine besondere Stimmung hervorzurufen.

Sollen beispielsweise Weihnachtsartikel fotografiert werden, so bieten sich kleine Tannenzweige mit Schleifen oder Weihnachtskugeln für eine festliche Gesamtatmosphäre förmlich an. Sie sollten in einem entsprechenden Abstand vom Hauptmotiv in den Würfel platziert werden, so dass keine große Ablenkung erfolgt. Soll beispielsweise ein Paar Damenschuhe fotografiert werden, dann bietet es sich an, diese schräg von vorne zu platzieren. Im Hintergrund könnte man eine kleine Figur des Pariser Eiffelturms aufstellen, sodass auf diese Weise für die Schuhe ein besonders edler französischer Look assoziiert wird.



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